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PostPosted: Wed Sep 29, 2010 6:03 am 
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Joined: Mon Apr 21, 2008 11:48 am
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Hallo!
Meine Freundin ist hier in D selbstständig, hat ein B1/B2-Visum und reist etwa 1x im Jahr zu Promotionzwecke in die USA. Dort vertreibt ein Distributor ihre Produkte. Dieser möchte sie nun gerne für mehrere Monate im Jahr (ca 4-5 Monate/Jahr) "rüberholen",d.h. sie soll vor und nach den 4 großen Messen im Jahr ihre Artikel bei ihm vor Ort produzieren...rein aus Zeitgründen. Hat jemand 'ne Idee,ob sich das überhaupt so einfach machen lässt ? Wenn ja, mit welchem Visa wäre sowas möglich ?


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PostPosted: Wed Sep 29, 2010 8:19 am 
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Joined: Wed Jul 13, 2005 6:27 pm
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Das wird schwierig, weil als Selbstaendige muesste sie eigentlich ein E2 Visum beantragen..dafuer muesste sie aber Investitionen taetigen und halt auch eine Firma in USA gruenden...und ueber kurz oder lang Arbeitsplaetze schaffen...

Dann gaebe es noch die Moeglichkeit eines Arbeitsvisums..das muesste vom Ag beantragt werden und sie muesste dann dort auch angestellt sein....nur weiss ich nicht ob das klappt, weil er nachweisen muss das kein Amerikaner den Job machen kann...und ehrlich gesagt, mir faellt kein Visum ein das auf sie zutreffen koennte....

Das was sie machen koennte ist, sich eine Info-pass Termin beim Konsulat holen und nachfragen ob sie diese Arbeit auch mit dem B machen koennte.sie darf dann natuerlich kein geld damit verdienen.....wieso hat sie eigentlich ein B wenn sie nur 1x im jahr in USA ist,wenn ich fragen darf..


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PostPosted: Wed Sep 29, 2010 9:45 am 
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Joined: Mon Apr 21, 2008 11:48 am
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rabiene wrote:
Dann gaebe es noch die Moeglichkeit eines Arbeitsvisums..das muesste vom Ag beantragt werden und sie muesste dann dort auch angestellt sein


Nur rein interessehalber: Müsste sie dazu irgendwelche "Mindestzeiten" einhalten,d.h. müsste sie dazu z.B. mehr als 180 Tage im Jahr im Land sein oder könnte man ein Arbeitsvisa auch unregelmäßig nutzen (d.h. z.B. mal 2 Monate im Frühjahr,3 im Herbst usw) ?


Quote:
....nur weiss ich nicht ob das klappt, weil er nachweisen muss das kein Amerikaner den Job machen kann...und ehrlich gesagt, mir faellt kein Visum ein das auf sie zutreffen koennte....


Dazu muss ich etwas weiter ausholen: Sie arbeitet in einem kunsthandwerklichen Beruf,ist Glasgestalterin. Und gerade im Kunstgewerbe ist es so,daß da jeder Künstler seine eigene Handschrift hat,die ist einzigartig,man kann sie nicht wirklich kopieren. Selbst Leute mit jahrelanger Berufserfahrung können das nicht wirklich. Und da die Kundschaft "drüben" auch fast ausschließlich aus Fachleuten besteht,fallen denen selbst kleinste Änderungen auf. Einfach jemanden anstellen und ihm irgendein Glasobjekt zum Kopieren hinstellen,funktioniert also nicht. Heißt also: Wenn die Artikel in den USA hergestellt werden sollen, kanns nur der ursprüngliche Produzent machen oder niemand.



Quote:
Das was sie machen koennte ist, sich eine Info-pass Termin beim Konsulat holen und nachfragen ob sie diese Arbeit auch mit dem B machen koennte.sie darf dann natuerlich kein geld damit verdienen.....wieso hat sie eigentlich ein B wenn sie nur 1x im jahr in USA ist,wenn ich fragen darf..


Sie macht da drüben mit einem amerikanischen Kunden Fachmessen,vorrangig an der Ostküste. Sie selbst profitiert erst in zweiter Linie davon,d.h. sie verdient dann erst daran,wenn der amerikanische Kunde wieder fleißg bei ihr nachbestellt,wenn sie wieder in D ist. Desweiteren werden vor Ort neue Warenmuster entwickelt,auch das ist erlaubt. Oder kurz gesagt: Sie bereitet in den USA lediglich zukünftige Aufträge vor,die sie in D ausführen wird.
Für die paar Wochen im Jahr ein B-Visum zu beantragen,hat uns damals der Anwalt des US-Kunden geraten,da sonst u.U. die Arbeit auf Messen als Schwarzarbeit gewertet werden *könnte*,wenn sie nur als Tourist im Visa Waiver-Programm einreist. Das B-Visum ist also eine reine Vorsichtsmaßnahme.


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PostPosted: Wed Sep 29, 2010 1:10 pm 
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Joined: Wed Jul 13, 2005 6:27 pm
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Location: Atlanta
Werniman wrote:
Nur rein interessehalber: Müsste sie dazu irgendwelche "Mindestzeiten" einhalten,d.h. müsste sie dazu z.B. mehr als 180 Tage im Jahr im Land sein oder könnte man ein Arbeitsvisa auch unregelmäßig nutzen (d.h. z.B. mal 2 Monate im Frühjahr,3 im Herbst usw) ?

Ich denke nicht, weil es dafuer nicht gedacht ist ...aber festgelegt ist eigentlich nur der Jahresverdienst..der muss beim Antrag genannt werden...
Quote:
Dazu muss ich etwas weiter ausholen: Sie arbeitet in einem kunsthandwerklichen Beruf,ist Glasgestalterin. Und gerade im Kunstgewerbe ist es so,daß da jeder Künstler seine eigene Handschrift hat,die ist einzigartig,man kann sie nicht wirklich kopieren. Selbst Leute mit jahrelanger Berufserfahrung können das nicht wirklich. Und da die Kundschaft "drüben" auch fast ausschließlich aus Fachleuten besteht,fallen denen selbst kleinste Änderungen auf. Einfach jemanden anstellen und ihm irgendein Glasobjekt zum Kopieren hinstellen,funktioniert also nicht. Heißt also: Wenn die Artikel in den USA hergestellt werden sollen, kanns nur der ursprüngliche Produzent machen oder niemand.

Achso...das ja was anderes.....sie hat also eine eigene Firma in D, sehe ich das richtig?
Wenn ja kann sie durchaus eine in USA eroeffnen und dafuer ein E2 beantragen...ich nehme ja auch mal an das sie irgendwas anmieten muss um die Arbeit zu erledigen...
Quote:
Desweiteren werden vor Ort neue Warenmuster entwickelt,auch das ist erlaubt. Oder kurz gesagt: Sie bereitet in den USA lediglich zukünftige Aufträge vor,die sie in D ausführen wird. Für die paar Wochen im Jahr ein B-Visum zu beantragen,hat uns damals der Anwalt des US-Kunden geraten,da sonst u.U. die Arbeit auf Messen als Schwarzarbeit gewertet werden *könnte*,wenn sie nur als Tourist im Visa Waiver-Programm einreist. Das B-Visum ist also eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Welches hat sie denn das B1 oder B2....normalerweise ist es ja so das man in der Regel bei Einreise mit einem B 6 Monate Aufenthalt bekommt...heisst man darf die bleiben,muss aber nicht...wenn sie nun eh nur 4-5 Monate im Jahr bleiben wuerde, wuerde ich weiter garnichts machen, weil das ja im Rahmen der Zeit ist die sie pro Jahr in USA sein darf...

Wenn sie ein B2 hat, wuerde ich ein B1 beantragen..wenn sie das schon hat,garnix mehr....sie darf nur in keinsterweise irgendeine Bezahlung annehmen..auch nicht in Form von Kost und Logis...hier hast du mal den Link...von der Beschreibung her wuerde das B1 zu ihr besser passen als ein B2...

http://travel.state.gov/visa/temp/types/types_1262.html


EDIT..ich habe gerade dein Post von 2008 gefunden,da schreibst du ja das sie ein B1 beantragen wird..also nehme ich mal an das sie das auch bekommen hat...dann haette ihr/euch aber auffallen muessen das auf dem weissen Zettel, den man im Flieger ausfuellen muss und der im Pass liegt ,eigentlich 6 Monate Aufenthalt draufstehen....wie man die 6 monate im jahr verteilt ist wurscht..zb. 1x2 Monate...1x1 Monat....1x3 Monate..oder 1x 6 Monate..egal wie es duerfen nur nicht mehr als 180 Tage im Kalenderjahr sein...


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PostPosted: Wed Sep 29, 2010 1:17 pm 
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Joined: Mon Apr 21, 2008 11:48 am
Posts: 7
rabiene wrote:
Achso...das ja was anderes.....sie hat also eine eigene Firma in D, sehe ich das richtig?


Richtig.


Quote:
Welches hat sie denn das B1 oder B2....normalerweise ist es ja so das man in der Regel bei Einreise mit einem B 6 Monate Aufenthalt bekommt...heisst man darf die bleiben,muss aber nicht...wenn sie nun eh nur 4-5 Monate im Jahr bleiben wuerde, wuerde ich weiter garnichts machen, weil das ja im Rahmen der Zeit ist die sie pro Jahr in USA sein darf...


Beantragt hat sie ursprünglich ein B1. Auf dem Visum steht als Typ aber "B1/B2".


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PostPosted: Wed Sep 29, 2010 2:36 pm 
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Joined: Wed Jul 13, 2005 6:27 pm
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Werniman wrote:
Beantragt hat sie ursprünglich ein B1. Auf dem Visum steht als Typ aber "B1/B2".

ja dann laeuft das auch unter B1....

Dann weiss ich jetzt echt nicht wo das Problem ist..... :?:


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